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Bernhard Eisel im WM-Talk

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Es ist die achte Weltmeisterschaft für Team Sky-Profi Bernhard Eisel. 254,8 Kilometer in 14 Runden die je 18,2 Kilometer lang sind, 4.284 Höhenmeter – so liest sich das WM-Straßenrennen in Ponferrada (morgen ab 10 Uhr) in Zahlen. Der 33-jährige Road Captain über gute Beine, schlechtes Wetter und radelnde Pilger.

Österreich ist mit 6 Mann am Start, Brändle und Co. kommen mit Top-Ergebnissen von der Profi-Tour – dürfen wir von einer Sensation träumen?
 „Es ist ein Traum, dass wir ein so starkes Team bei dieser WM an den Start bringen. Ein Top-Platz liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Aber für eine Medaille wird es wohl nicht reichen. Wir haben jedenfalls ausgemacht, wenn einer von uns Weltmeister wird, gehen wir nach Santiago de Compostela. Wir sind ja hier direkt am Jakobsweg, da sieht man während des Trainings kaum Autos. Dafür tausende Pilger, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.“



Wie sieht nach den gemeinsamen Trainings hier in der Provinz Leon die Taktik aus? 
 „Wir werden versuchen unsere Kräfte vor allem auf den beiden langen Anstiegen zu schonen, dürfen aber nie zu weit hinten sein, damit wir dabei sind, falls vorne die Post abgeht. Denn der höchste Punkt ist nur vier Kilometer von der Ziellinie entfernt. Georg Preidler ist in ausgezeichneter Form, Matthias Brändle und Riccardo Zoidl haben ebenfalls das Zeug für eine Spitzenplatzierung. Wer von den dreien die besten Beine hat, den werden wir, so lange es geht, unterstützen. Am Ende werden vorne 20 bis 30 Leute in der letzten Runde überleben. Das Wetter kann auch eine Rolle spielen. Es sind für Sonntagnachmittag Gewitter angesagt. Hauptsache es gibt keine Knochenbrüche wie beim Regenrennen im letzten Jahr – das war ja mehr Eiskunstlauf.“



Wer wird Weltmeister?
 „Mein Tipp für den Sieg ist Simon Gerrans, als Außenseitertipp gilt für mich immer noch Fabio Cancellara. Zu erwarten ist aber wohl ein Kampf der großen Radsportnationen, Spanien, das das Heim-Rennen gestalten sollte, gegen Belgien oder Großbritannien. Es muss bei diesem Streckenprofil in jedem Fall einer sein, der ein bisschen Klettern kann.“

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